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Interview mit Maren Paas – Geschäftsführerin der Allerthal Gras Leben GmbH

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Städter zieht es in die Samtgemeinde Grasleben

Wo wollen wir in Zukunft leben? Stadt oder Land? Diese Fragen stellen sich in Zeiten der Umweltorientierung, Gesundheit und Nachhaltigkeit viele Menschen. Immobilienpreise, schnelles Internet und persönliche Vorlieben bestimmen zumeist die Entscheidung. Auch in der Metropolregion Wolfsburg/Braunschweig sind die Trends eindeutig erkennbar. Es heißt nicht nur ‚IN DIE STADT‘, sondern zunehmend ‚INS GRÜNE UMLAND‘. Unabhängig von den persönlichen Vorlieben zwingen hohe Immobilienpreise, ein fehlendes Angebot an verfügbaren Baugrundstücken sowie Bauträgerbindung viele Ehepaare und Familien, sich nach Alternativen im direkten Umfeld der Städte Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg umzuschauen. Die Statistik gibt Aufschluss über die bestehende Situation: 44 Prozent der Deutschen würden am liebsten auf dem Land leben; 77 Prozent der Deutschen wohnen aber in Städten oder Ballungsräumen.

Zeitlos wollte es genau wissen und fragte bei einem in der Samtgemeinde ansässigen Erschließungsträger, der Allerthal Gras Leben GmbH, nach:

„Ich kann diesen Trend aus persönlicher Erfahrung sehr gut nachvollziehen“, sagt Maren Paas, Geschäftsführerin der Allerthal Gras Leben GmbH. „Als gebürtige Hamburgerin, die in Berlin, Düsseldorf und Köln gelebt hat, bevorzuge ich inzwischen die ländliche Ruhe und Erholung, die reine Luft, die Natur und die Tiere. Wir sind erst 2014 aus dem Ballungsraum Rheinland nach Grasleben gekommen und haben uns sofort in die Landschaft und Ruhe verliebt. In Grasleben ist der Name Programm: Gras und Leben: einfach besonders – und das nur 30 Minuten von Wolfsburg entfernt!“

Diese Lebensart möchte die Allerthal Gras Leben GmbH nun auch anderen ermöglichen: Die Gesellschaft entwickelt bauträgerfreie Grundstücke in direkter Nähe zu den Großstädten Braunschweig und Wolfsburg.

So ist beispielsweise das Neubaugebiet Parkallee in Grasleben neben dem ehemaligen Industrie-Areal Allerthalwerke entstanden. Die Baugrundstücke erfreuen sich guten Zuspruchs – auch überregional. Käufer der Baugrundstücke sind nicht nur Einheimische, sondern besonders junge Paare und Familien aus Wolfsburg, Braunschweig und auch Magdeburg.

ZEITLOS: Sie bewerben die Baugrundstücke in der Samtgemeinde Grasleben inzwischen sehr intensiv überregional unter dem Namen „Baugrundstücke Niedersachsen“. Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen?

Maren Paas: Als überzeugte und bewusst ‚Zugezogene‘ sind wir große Fans der herrlichen Natur vor den Toren Wolfsburgs und Braunschweigs, dem Naturschutzgebiet Lappwald und der Vielzahl der Möglichkeiten, die diese Region an der ehemaligen Zonengrenze bietet. Deshalb fällt es uns nicht schwer, leidenschaftlich für dieses schöne Umland zu werben und sind überzeugt, dass unsere bauträgerfreien Baugrundstücke auch viele Bauherren zu begeisterten Fans dieses Landstrichs machen.

ZEITLOS: Sehen Sie denn einen Trend zum Leben und Bauen im ländlichen Bereich? Meist wird doch von ‚Landflucht‘ und Drang in die Städte berichtet.

Maren Paas: Ja genau. Wir stoßen zunächst immer wieder auf Vorbehalte zum Landleben – meist aus Unkenntnis oder Unwissenheit. Deshalb streben wir persönlich und als Firma danach, möglichst viele Familien und Naturliebhaber vom ländlichen Leben zu überzeugen.

ZEITLOS: Wie werben Sie denn genau?

Maren Paas: Neben der klassischen Werbung für Baugrundstücke im Internet und in den gängigen Print-Medien setzen wir auf redaktionelle Beiträge in Zeitungen und Magazinen in Wolfsburg und Braunschweig. Außerdem investieren wir massiv in Radiowerbung mit individuellen Spots. Hier werden die traumhafte Natur, die Lage am Lappwald und die Bauträgerfreiheit besonders herausgestellt.

ZEITLOS: Wie ist die Resonanz?

Maren Paas: Wir sind bisher sehr zufrieden. Wenn wir es schaffen, Stadtmenschen zu Besichtigungsterminen zu motivieren, erhalten wir immer öfter erstaunlich positives Feedback. „So etwas hätte man hier gar nicht erwartet“, ist die Reaktion vieler. Irgendwie scheint die Region östlich von Wolfsburg und Braunschweig für Bauherren bisher weniger interessant. Genau das wollen wir ändern und sind dabei momentan auf einem guten Weg.

ZEITLOS: Sie machen also bewusst überregionale Werbung?

Maren Paas: Die Einheimischen müssen von der Schönheit und Vielfalt ihrer Region nicht überzeugt werden – sie kennen diese. Deshalb konzentrieren wir unsere Werbemaßnahmen auf überregionale Bauherren aus Wolfsburg, Braunschweig und Magdeburg. Etwa 70 % der Käufer im Baugebiet Parkallee kommen nicht aus der Samtgemeinde. Wir ziehen also junge ‚Neubürger‘ an, was für die Entwicklung der Gemeinden wichtig ist.

ZEITLOS: Ihr Werbe-LKW für die Baugrundstücke Parkallee ist vielen aufgefallen.

Maren Paas: Ja, das freut uns sehr. Inzwischen rollen zwei ‚Baugrundstücke Niedersachsen LKW‘ durch die Region und ihre Städte sowie mehrere PKW und auch ein Traktor mit Mulde. Die Fahrzeuge sind echte Hingucker und machen neugierig.

ZEITLOS: Was ist ansonsten in Planung?

Inzwischen bieten wir neben den Baugrundstücken der Parkallee in Grasleben auch neue Baugrundstücke in Querenhorst und Mariental an. In diesem Zusammenhang haben wir unsere Internetseite www.baugrundstücke-niedersachsen.de deutlich ausgebaut. Die Seite soll schließlich Lust auf Leben und Bauen im Grünen machen. Und wir sind recht neu auf Facebook und Instagram unter „Baugrundstücke Niedersachsen“ präsent. Hier wird nicht nur über neue Entwicklungen der Baugrundstücke berichtet, sondern es werden auch Hinweise zu Freizeitaktivitäten in der Umgebung gegeben. Außerdem vermitteln wir mit schönen Bildern und kleinen Texten den „Genuss des ländlichen Lebens“ und berichten über die tierischen Nachbarn unserer Baugrundstücke. Es lohnt sich also auch für Nicht-Bauherren, uns auf Facebook zu folgen oder uns Freunden und Bekannten weiter zu empfehlen. Gern nehmen wir auch Hinweise und Tipps der Leser von ZEITLOS unter kontakt@grasleben.com entgegen.

ZEITLOS: Was hat es denn mit den Grundstücken in Mariental genau auf sich?

Maren Paas: In Mariental stehen jetzt acht neue Grundstücke ab 419 m² mit und ohne eigenen Waldanteil zum Verkauf. Die Natur hatte sich die Baugrundstücke AM WALD in Mariental am Birkenweg einfach angeeignet. In den letzten Jahrzehnten wuchsen Eichen und Buchen zu kapitalen Bäumen heran, sodass sich keiner mehr vorstellen konnte, dass hier Baugrundstücke zur Verfügung stehen könnten. Diese besondere Situation kommt jetzt Bauwilligen zu Gute. Vier der acht Baugrundstücke haben einen eigenen Wald! Die Flächen sind zwischen 928m² und 1.723m² groß und grenzen direkt an das jeweilige Baugrundstück. So haben Kinder einen eigenen Abenteuerspielplatz direkt vor der Haustür oder der Hund verfügt über sein eigenes, weitläufiges Terrain mit reichlich Platz. Wo gibt es schon so etwas?

ZEITLOS: Und was können Sie uns über Querenhorst erzählen?

Maren Paas: Die Vorbereitungen sind auch hier schon abgeschlossen. Kürzlich konnte der Erschließungsvertrag zwischen der Gemeinde Querenhorst und der Allerthal Gras Leben GmbH für das Baugebiet AM FINKENSPRING unterschrieben werden. Insgesamt entstehen hier demnächst etwa 26 Baugrundstücke mit Grundflächen von 387 bis zu 927 m² entstehen. Durch Zusammenfügung von Grundstücken wären sogar auch Flächen mit über 1.200 m² möglich.

ZEITLOS: Zum Abschluss: Ihre Aktivitäten beruhen sicherlich nicht nur auf reiner Nächstenliebe. Sie verdienen sicherlich auch Geld mit der Vermarktung.

Maren Paas: Natürlich verdienen wir mit dem Verkauf der Grundstücke auch Geld. Letztlich profitieren aber nicht nur wir, sondern auch die Gemeinschaft, denn wir investieren auch weiter in die Samtgemeinde. Außerdem zahlen wir unsere Steuern heute nicht mehr in Hamburg, Berlin oder Düsseldorf, sondern eben in Grasleben, dem Firmensitz der Allerthal Gras Leben GmbH und natürlich privat auch.

ZEITLOS: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg, Neubürger für die Samtgemeinde Grasleben zu gewinnen.

 

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